Tarifvertrag deutsche post kündigung

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Natürlich ist die einvernehmliche Kündigung möglich und durchaus üblich. Der Kündigungsvertrag muss schriftlich erfolgen. In der Regel enthält die Vereinbarung Bestimmungen über das Datum des Arbeitsabbaus, Lohnurlaub, Abfindungen, Rückgabe von Firmeneigentum, Referenz usw. Um kostspielige Fehler für beide Seiten zu vermeiden, auch wenn die Kündigung auf Gegenseitigkeit ist, sollte ein Anwalt das Abkommen entwerfen. Ist ein Betriebsrat vorhanden, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, ihn vor jedem Kündigungsfall entweder mit oder ohne Vorankündigung zu konsultieren, auch wenn die Antwort des Rates für den Arbeitgeber nicht bindend ist. Der Betriebsrat hat bei einer summarischen Kündigung eine Frist von drei Tagen und bei gewöhnlicher Kündigung eine Woche Zeit, um Vorbehalte schriftlich zu vereinbaren oder zu erklären, andernfalls wird eine Vereinbarung gesetzlich vorausgesetzt. Eine Kündigung ohne ordnungsgemäße Anhörung des Betriebsrats ist unwirksam. Gilt das Kündigungsschutzgesetz (KschG) sind ordentliche Kündigungen nur aus betrieblichen, verfehlungen oder persönlichen Gründen zulässig (Art. 1 Abs.

2 KschG). Jede Art der Entlassung erfordert die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen. Um nur einige zu nennen: Kündigungen wegen Fehlverhaltens erfordern in der Regel mindestens eine schriftliche Abmahnung im Voraus, da dem Arbeitnehmer die Möglichkeit gegeben wird, sein Fehlverhalten zu ändern; Entlassungen aus persönlichen Gründen sind nur möglich, wenn der Arbeitnehmer die Arbeit z.B. aufgrund einer Langzeiterkrankung nicht ausführen kann; Entlassungen aus betrieblichen Gründen erfordern eine strukturelle unternehmerische Entscheidung, um den spezifischen Arbeitsplatz zu streichen, der Nachweis des Arbeitgebers, dass es keine Möglichkeit gibt, den Arbeitnehmer auf eine andere freie Position umzurechnen, und die korrekte Anwendung sozialer Kriterien für die Bestimmung, wer freigelassen werden kann («soziale Auswahl»). In jedem Fall sind die individuellen Umstände jedes Einzelfalls entscheidend. Gilt das Gesetz zum Schutz vor ungerechtfertigter Entlassung nicht, steht es dem Arbeitgeber frei, Arbeitnehmer jederzeit zu entlassen, solange die Kündigung nicht willkürlich ist. Kündigungsfristen sind gesetzlich festgelegt.